14. Jazznacht

Marcin Wasilewski Trio

Das polnische Ensemble klingt wenig aufdringlich und schrill, aber dafür umso mehr zauberhaft. Eine Mischung aus Feierabendbier mit Freunden und einer langen Autofahrt auf der Route 66, bei der endlose Landschaften an einem vorüberziehen.

Die bei dem renommierten Münchener Jazzlabel ECM unter Vertrag stehenden Polen haben in ihren Aufnahmen und auch Konzerten durch eine ungeheuer melodiöse wie romantische Spielweise auf sich aufmerksam gemacht und die Fachwelt überzeugt.  

Seit 1990 spielt das Trio in unveränderter Besetzung zusammen. „Die Welt“ beschreibt die Musiker als „Überflieger der Jazzszene“. Besonders das Klavierspiel steht bei dieser Gruppe im Vordergrund und schafft ein Gefühl von Leichtigkeit und Wärme.

 


Nguyên Lê

Der Name des Franzosen mit vietnamesischen Wurzeln klingt genauso exotisch wie seine Musik. Sie lässt sich nicht beschreiben. Ein großes Maß an Rock, Funk und Jazz und dazu noch ethnische Musik mit kubanischen und afrikanischen Rhythmen vermischen sich in seinen Konzerten.

Der Gitarrist gilt in der internationalen Jazzszene als einer der Besten seines Faches. Mit ihm wird unter anderem die Sängerin Himiko Paganotti nach Halberstadt kommen. Ihr Programm „Songs of Freedom“ ist eine Hommage an die Rockmusik der späten 60er und der 70er Jahre. 

Dabei greift der 1959 geborene Gitarrist nicht nur auf eigenes Liedgut zurück, sondern nimmt sich völlig selbstverständlich die Freiheit Songs von den Beatles (Come Together), Stevie Wonder (Pastime Paradise) und Led Zeppelin (Whole Lotta Love) neu zu interpretieren. Heraus kommt dabei ein abstraktes Kunstwerk, das wie ein entfernter Verwandter der Originalversion klingt.


Impressionen der 14. Jazznacht